Fasziendistorsionsmodell nach S. Typaldos (FDM)

Ein Modell das darauf beruht, das  6 verschiedene Distorsionen (Verformungen) der Faszien (Bindegewebe) im Körper auftreten können.

 

Je nach dem um welche Distorsion es sich handelt, wird der Schmerz anders beschrieben und mit den entsprechenden Techniken und Griffen behandelt.

 

Dabei handelt es sich um Druckpunkte, mit Druck einer Linie entlang fahren oder Zug und Drucktechniken im Bereich von Gelenken.

Auch flächige Techniken in oberflächlichen Gewebsschichten kommen zum Einsatz.

 

Ablauf einer FDM Behandlung

1. FDM - Diagnose

Die FDM-Befundung basiert auf drei Säulen. Sie führt – neben der schulmedizinischen Diagnose – zu einer eigenständigen FDM-Diagnose.

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten ein. Durch eine spezielle Deutung können diese intuitiven Gesten entschlüsselt werden und geben direkte Hinweise auf Faszienverformungen. Eine umfassende Anamnese und Untersuchung ergänzen den FDM Befund. Röntgenbilder, Blutuntersuchungen usw. fließen ebenfalls in den Untersuchungsablauf ein.

 

2. FDM - Behandlung

Nach Ausschluss etwaiger Kontraindikationen und einer genauen Definition des Behandlungsziels, werden die Faszienverformungen durch gezielte Handgriffe korrigiert.

  • Teilweise wird mit starkem Druck auf bestimmte Punkte oder Bahnen gedrückt.
  • Andere Distorsionen werden mit Traktion oder Kompression im Bereich von Gelenken manipuliert.
  • Auch flächige Behandlungen der oberflächlichsten Faszie können bestimmte Beschwerden lindern.

 

3. Überprüfung des Behandlungsergebnisses

Die Behandlung wirkt unmittelbar und kann deshalb vom Patienten sofort beurteilt werden. Bei entsprechendem Erfolg wird die Behandlung fortgesetzt. Eine ausbleibende Wirkung führt zu einer Anpassung der Behandlungsmaßnahmen bzw. zur Wiederbefundung des Patienten.

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FDM Patienteninformation
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